Advocard erhöht Kostenrücklauf gemeinsam mit First Debit

Branche
Versicherungswesen
Firmensitz
Hamburg
Mitarbeiter
> 200

Die Ausgangslage

Als Rechtsschutzversicherung schützt die ADVOCARD ihre Versicherungsnehmer vor Kostenrisiken im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten. Das bedeutet insbesondere, dass sie die im Rahmen eines Rechtsstreits entstehenden Rechtsanwalts- und Gerichtskosten für ihren Versicherungsnehmer trägt.

Als eine der bekanntesten Rechtsschutzversicherungen hat die ADVOCARD stets den Anspruch an sich selbst, ihre Versicherungsnehmer mit guten Leistungen zu fairen Preisen zufriedenzustellen.

Die Herausforderung

Um die Versicherungsbeiträge für Kunden so niedrig wie möglich zu halten, ist ein hoher Zahlungsrückfluss in Schadenakten und Regressangelegenheiten essenziell. Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass dieses Vorhaben eine große Herausforderung darstellen kann. Zum einen ist durch die im Frühjahr 2020 aufgetretene COVID-19-Pandemie die Anzahl der Rechtsschutzfälle gestiegen. Zum anderen wurde durch den Gesetzgeber mit dem Kostenrechtsänderungsgesetz 2021 eine Erhöhung der Rechtsanwalts- und Gerichtskosten beschlossen. Beides wirkt sich kostenbelastend auf die Rechtsschutzversicherungsbranche aus.

Um weiterhin ein optimales Verhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung gewährleisten zu können, bedarf es daher eines optimalen und effizienten Kostenrücklauf-Managements. First Debit unterstützt dabei mit speziell für die Branche entwickelten Lösungen.

Die Lösungen

Grundlage für die erarbeiteten Lösungen sind die innovative Kombination aus IT und Rechtsdienstleistung, das umfangreiche Know-how aufgrund jahrelanger Kooperation mit der Versicherungsbranche und die jahrelange Erfahrung unseres interdisziplinären Teams. Verbunden mit einem modernen Unternehmergeist und der stetigen Bereitschaft neue Lösungen für Herausforderungen zu schaffen, gehen unsere Leistungen weit über die Tätigkeiten unserer Mitbewerber hinaus.
First Debit hat für die ADVOCARD konkret zwei Lösungsansätze erarbeiten, um das Kostenrücklauf-Management der ADVOCARD effizienter zu gestalten.

1) Optimale Langzeitüberwachung

Die Kerntätigkeit einer Rechtsschutzversicherung liegt grundsätzlich in der Abwicklung von mitunter langwierigen Schadenfällen. Die für einen optimalen Kostenrücklauf erforderliche Geltendmachung von Kostenerstattungsansprüchen (insbesondere titulierter Kostenfestsetzungsansprüche) kann daher häufig von Rechtsschutzversicherung nicht mit den eigenen Kapazitäten in rentabler Weise durchgeführt werden.

First Debit unterstützt dabei u.a. wie folgt:

  • Qualitative und innovative Inkassodienstleistungen
    • Fachmännische Aktenübernahme einschließlich Digitalisierung
    • Faire und moderne Schuldnerkommunikation
    • Mehrsprachiges Serviceportal für Schuldner mit verschiedenen Zahlungsarten
    • Professionelles Adressmanagement durch Kooperation mit führenden Dienstleistern
    • Tagaktuelle Statistiken via Online-Portal für Auftraggeber
  • Seriöse Inkassodienstleistungen gemäß den Bestimmungen aus dem Code of Conduct des BDIU e.V
  • Vergütung über eine Erfolgsprovision und daher kein Kostenrisiko für Auftraggeber

Das Zwischenergebnis

Die Zahlungsrückflüsse konnten durch die Ausweitung der Zusammenarbeit in weiteren Teilbereichen um einen hohen fünfstelligen Betrag gesteigert werden. Ohne Kostenrisiko!

ADVOCARD arbeitet mit First Debit bereits seit ihrer Gründung erfolgreich zusammen. First Debit überzeugt uns seitdem mit innovativen und gleichzeitig pragmatischen Services. Im Austausch gelingt es, gemeinsam die bestmöglichen Lösungen zu erreichen, die sich an unseren individuellen Bedürfnissen orientieren. Sowohl die Betreibung durch First Debit insgesamt als auch die Umsetzung einzelner Projekte ist für uns sehr erfolgreich. Die Kooperation mit einem so engagierten Team, das für uns auch jederzeit persönlich ansprechbar ist, freut uns sehr.

Jan-Hendrik Zimmermann, Leiter Aktives Schadenmanagement

2) Regressservice

Im Rahmen der langjährigen Tätigkeit in der Rechtsschutzversicherungsbranche wurde erkannt, dass in zahlreichen – bereits abgelegten – Schadenakten offene Regressansprüche aus dem Bereich des Gebühren- und Kostenrechts existieren. Diese Ansprüche sind vielfältiger Natur und sind häufig drei Umständen geschuldet:

  • Die tatsächlichen Umstände einer Rechtsschutzangelegenheit können sich mit der Zeit ändern, was sich auch auf die Gebühren- und Kostenlage auswirken kann
  • Mit zunehmender Fortdauer einer Rechtsschutzangelegenheit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Regresspotenziale in Vergessenheit geraten
  • Bei hoher Arbeitsbelastung kann bei allen Beteiligten einer Rechtsschutzangelegenheit (bspw. Gerichte, Rechtsanwälte, Zahlstellen, Rechtsschutzversicherungen, Versicherungsnehmer) ein „Momentsversagen“ auftreten, wodurch Abrechnungsfehler entstehen oder Regresspotenziale übersehen werden

Auch bei dieser Branchenlösung findet eine Vergütung allein im Erfolgsfalle statt, sodass eine Zusammenarbeit kein Kostenrisiko beinhaltet. Die ADVOCARD war in diesem Bereich Pilotkunde und hat maßgeblich zur Entwicklung und Optimierung unserer Prozesse beigetragen.

Bereits während meiner Tätigkeit als Leiter des Regressbereichs bei einem namhaften Rechtsschutzversicherer habe ich First Debit als zuverlässigen, professionellen und innovativen Dienstleister kennengelernt. First Debit hat sich dabei insbesondere durch ihre Fortschrittlichkeit und ihren Pragmatismus stets von anderen Dienstleistern unterschieden. Im Jahr 2018 haben First Debit und ich dann gemeinsam mit dem „Regressservice“ eine attraktive Dienstleistung für Rechtsschutzversicherer im Bereich des Kostenrücklaufmanagements entwickelt und diese erfolgreich auf dem Markt etabliert. Vor diesem Hintergrund führt die Zusammenarbeit mit First Debit aus meiner Sicht zu einer Entlastung in der Regressbearbeitung und zu einer spürbaren Steigerung der Kostenrückläufe für jeden Rechtsschutzversicherer.

Roland Hambloch, langjähriger Leiter der Regressabteilung bei einem führenden Rechtsschutzversicherer, im Anschluss selbstständiger Rechtsanwalt im Bereich Regress

Das Ergebnis

First Debit konnte seit der Zusammenarbeit mit der ADVOCARD einen zusätzlichen Kostenrücklauf in siebenstelliger Höhe generieren.